Berben Iris Renate Dorothea
Schauspielerin
Editions
Iris Berben besuchte die Grundschule in Hamburg und anschließend mehrere Internate wie das der Sacré-Cœur-Schwestern in Hamburg
1967 begann die ihre schauspielerische Karriere mit Rollen in verschiedenen Kurzfilmproduktionen der Hamburger Kunsthochschule. Ihren ersten Fernsehauftritt hatte sie 1967 in einem Beitrag der Nordschau des NDR Fernsehens über die Blumenkinder der Hansestadt. Hier war sie in einer Großeinstellung als Blumenverteilerin zu sehen. Ein Jahr später drehte sie ihren ersten Kinofilm "Detektive" unter der Regie von Rudolf Thome. Es folgten weitere Drehs mit Franco Nero oder Jack Palance. Einem breiteren Publikum wurde sie an der Seite von Ingrid Steeger in der Klimbim-Nachfolgeserie "Zwei himmlische Töchter" bekannt. Neben vielen weiteren Filmen drehte sie zusammen mit Diether Krebs die Comedy-Reihe Sketchup. Ab 1987 Darstellung der Evelyn von Guldenburg in einer der erfolgreichsten deutschen Fernsehserien "Das Erbe der Guldenburgs"; 2008 war Frau Berben in der Roman-Verfilmung "Buddenbrooks" als Konsulin Buddenbrook zu sehen. Als TV-Kommissarin spielte sie in der Krimi-Reihe "Rosa Roth" im ZDF bis 2013 die Titelrolle. Diese Reihe und viele weitere Fernsehproduktionen wurden von Sohn Oliver Berben produziert, darunter auch "Die Patriarchin" und "Krupp – Eine deutsche Familie". Neben der Bekleidung zahlreicher wichtiger Rollen im Schauspielbereich arbeitet Iris Berben auch als Synchronsprecherin. Sie lieh unter anderem Samantha Mathis (FernGully – Christa und Zaks Abenteuer im Regenwald), Diane Keaton (Kuck mal, wer da jetzt spricht), Whoopi Goldberg (Im Rennstall ist das Zebra los), Jennifer Saunders (Sing) und Julia Roberts (Die Schlümpfe – Das verlorene Dorf) ihre Stimme. Daneben spricht sie auch diverse Hörbücher ein. 2010 wurde sie an der Seite von Bruno Ganz zur Präsidentin der Deutschen Filmakademie gewählt. Von 2013 bis 2019 übte sie das Amt alleine aus. 2022 wurde Frau Berben zur 72. Ritterin im Orden wider den tierischen Ernst ernannt.
1987 & 2004 Goldene Kamera; 1990, 2002 & 2009 Bambi; 1997 Bundesverdienstkreuz (am Bande); 2000 Goldene Europa GALA-Sonderpreis; 2001 Scopus Award; 2002 Leo-Baeck-Preis; 2003 Bundesverdienstkreuz (1. Klasse); 2004 Women’s World Award – World Tolerante Award; 2004, 2005 & 2007 Goldene Romy; 2005 Bayerischer Verdienstorden; 2007 Berliner Bär (B.Z.-Kulturpreis); 2007 Steiger Award; 2008 Adolf-Grimme-Preis; 2009 Auszeichnung für Zivilcourage; 2010 Internationaler Mendelssohn-Preis zu Leipzig (Kategorie Gesellschaftliches Engagement); 2011 Bayerischer Fernsehpreis, Ehrenpreis für das Lebenswerk; 2011 Bayerische Verfassungsmedaille in Silber; 2012 Goldene Kamera für besten Fernsehfilm; 2012 Grimme-Preis für Liebesjahre; 2012 Rose d’Or, Kategorie "Lifetime Rose"; 2013 Preis für Verständigung und Toleranz des Jüdischen Museums Berlin; 2013 Europäischer Kulturpreis »Pro-Humanitate«; 2013 Theodor-Lessing-Preis; 2014 Erich-Kästner-Preis (Dresden); 2014 Ehrenpreis des Hessischen Ministerpräsidenten im Rahmen des Hessischen Film- & Kinopreises; 2015 Verdienstorden des Landes Berlin; 2015 Herbert-Strate-Preis; 2015 Toni-Pfülf-Preis; 2016 Georg-August-Zinn-Preis; 2017 Goldener Ochse; 2018 Platin-Romy; 2018 Festival des deutschen Films – Preis für Schauspielkunst; 2019 Filmfestival Max Ophüls Preis – Ehrenpreis; 2019 Bayerische Verfassungsmedaille in Gold; 2020 Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen; 2020 Zurich Film Festival – Goldenes Auge für ihr Lebenswerk; 2022 Orden wider den tierischen Ernst; 2022 Deutscher Fernsehpreis 2022 – Ehrenpreis der Stifter; 2022 Martin-Buber-Plakette; 2023 Schillerpreis der Stadt Marbach am Neckar
www.irisberben.de
Information available only in printed publication available in libraries.
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